EasternGraphics GmbH

Liebe Leser,

die Motivation für uns als Softwareunternehmen besteht darin, Sie mit unseren Produkten in Ihrer alltäglichen Arbeit zu unterstützen – und das so unauffällig wie effizient. Um aus innovativen Ideen praktische Lösungen gestalten zu können, müssen Theorie und Praxis voneinander lernen und Mög­lichkeiten mit Erfahrungen ausgetauscht werden. Zu welchen Ergebnissen solch ein Austausch führen kann, zeigen eine Reihe kundenspezifischer und standardisierter Lösungen aus der pCon-Welt.

In diesem Sinne rücken ausgewählte technologische Weiterentwicklungen sowie deren Einsatz in der Praxis in den Vordergrund dieser Ausgabe: So zum Beispiel das Akustik-Plugin, welches ein zentrales Branchenthema aufgreift und dessen Anwendung die kompetente Beratung im Verkaufsprozess unterstützt. Lesen Sie weiterhin, wie maßgeschneiderte Lösungen mit dem Online-Konfigurator im Nu entstehen und neue Interaktionskonzepte mehr Spaß im Umgang mit OFML versprechen. Und, zum Anlass des Releases des neuen pCon.planners, erfahren Sie, wie die Zusammenarbeit mit Architekten effizienter gestaltet werden kann und Komplexität ganz übersichtlich wird.


Viel Spaß beim Lesen!

Ihr EasternGraphics Team

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Hörbares visualisieren: Akustiklösung unterstützt Verkaufsprozess.

Akustische Gestaltung ist längst zum Branchenthema avanciert. Dass wir Räumlichkeiten nicht nur visuell, sondern auch über die Ohren wahrnehmen, wird uns meistens erst dann bewusst, wenn der Lärmpegel zu hoch oder die Sprachverständlichkeit zu schlecht ist. Dabei ist unumstritten, dass die Lärm­wirkung eines Raumes entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden und somit auf die Arbeits­produktivität des Menschen hat.

Die Herausforderung der Büromöbelbranche besteht darin, Gestaltungskonzepte zu entwickeln, die nicht nur visuell, sondern vor allem funktional die Anforderungen an eine positive Arbeitsumgebung erfüllen. Das bedeutet auch, durch die Auswahl von Produkten sowie deren Komposition, jene akustischen Bedingungen zu schaffen, die das Arbeiten und Kommunizieren in den Büros bestmöglich unterstützen. Eine Aufgabe, die mit der Einkehr offener Bürolandschaften eine zunehmende Herausforderung darstellt.

Raumakustik ist planbar. „Wie sich ein Raum ‚anhört‘, wird im Wesentlichen durch die in dem Raum vorherrschende Nachhallzeit bestimmt. […] Passen Raumgröße, Nutzung und Nachhallzeit nicht zu­einander, so fühlen sich die Nutzer in ihrem Empfinden gestört […].“ [Dr. Nocke, Auszug aus "Raum­akustik - Lärmwirkung"]

Entscheidend für die akustischen Bedingungen eines Raumes sind vor allem die darin verwendeten Einrichtungsgegenstände sowie die architektonischen Gegebenheiten. Das wissen Büromöbelhersteller und reagieren darauf mit einer Vielzahl von Produkten, die über schallabsorbierende Funktionen ver­fügen. Doch wie kann umfassendes Wissen zum Thema Akustik besser im Vertriebsprozess platziert und somit der Weg vom funktionalen Produkt zu einer maßgeschneiderten Kundenlösung geebnet werden?

Mit der richtigen Wahl des Mobiliars lässt sich die akustische Qualität eines Büros maßgeblich verbessern. ASSMANN BÜROMÖBEL zeigt, dass gute Akustik­lösungen auch stilvoll sein können. Der effiziente Einsatz solcher Produkte bedingt professionelle Beratung, und diese wiederum kann durch leistungsstarke Werkzeuge erleichtert werden.

Vor dem Hintergrund dieser Problemstellung und initiiert vom BSO [Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e.V.] ist eine Softwarekomponente entstanden, welche bei der Bewertung der akustischen Güte von Büroräumen assistiert: das Akustik-Plugin für den pCon.planner.

Raumakustische Gestaltung beginnt im Planungsprozess. Das Akustik-Plugin ist eine OFML­basierte Lösung, mit deren Hilfe Akustikinformationen bereits in der Planung visualisiert und bearbeitet werden können. Die Visualisierung erfolgt hierbei durch die vereinfachte Darstellung akustisch wirksamer Flächen. Die Einfärbung dieser gibt Aufschluss darüber, wie gut oder schlecht das jeweilige Objekt den Schall in verschiedenen Frequenzbereichen absorbiert.

Frequenzabhängige Darstellung akustisch relevanter Flächen: Akustik-Modus für 500 Hz; die Farbe gibt Aufschluss über die Absorption, die Farbaufschlüsselung befindet sich am rechten unteren Bildrand.

Mit Hilfe des Akustik-Exports werden die relevanten Informationen aus der Planung in ein Auswertungs­formular übergeben, in welchem die überschlägige Berechnung der Nachhallzeit erfolgt. Das per Knopfdruck erzeugte Excel-Formular übernimmt ebenfalls die zuvor angelegten Projektinformationen, sodass die Weiterbearbeitung schnell und ohne Informationsverlust erfolgen kann.

Gute Werte, schlechte Werte – Akustiklösung bedingt Knowhow. Die Voraussetzung für den Erwerb des Akustik-Plugins ist die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung, welche von zertifizierten Partnern auf Basis eines standardisierten Schulungsprogrammes durchgeführt wird. Hierfür arbeiten die pCon-Experten der wegscheider office solution eng mit Herrn Dr. Nocke vom Akustikbüro Oldenburg zusammen. Anwender erlernen Grundlagen der Akustik sowie den professionellen Umgang mit dem Akustik-Plugin. Im Fokus steht hierbei der gezielte Aufbau von Fachkompetenz für die strategische Unterstützung des Handels.

Raumakustik wird zur Kernkompetenz des Vertriebes. Büromöbeleinrichtung ist mehr als eine rein visuelle Entscheidung. Dort, wo Menschen zusammentreffen, muss es um gesamtheitliche Lösungen gehen, die auch der konkreten „Problemstellung“ Raumakustik gerecht werden. Das Akustik-Plugin greift diesen Grundgedanken auf und liefert per Knopfdruck planungsrelevante Akustikinformationen. Der Anwender kann mit Hilfe dieses Werkzeuges Aussagen darüber treffen, wie sich ein Raum unter diesen und jenen Bedingungen „anhört“ und durch kompetente Beratung zur maßgeschneiderten Lösung führen. Kompetenz schafft Vertrauen, Vertrauen schafft Erfolg.

Hersteller leisten ihren Beitrag zur Stärkung des Point of Sales, indem Sie ihre OFML-Daten mit Akustikinformationen anreichern und somit dem Thema Akustik einen höheren Stellenwert einräumen.


Besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Akustikbüro Oldenburg für die Zusammenarbeit in der Entwicklung sowie der Firma ASSMANN BÜROMÖBEL, welche als Pilotkunde maßgeblich an dem Fortschritt des Projektes beteiligt ist und auch die entsprechenden Daten für die Bebilderung dieses Artikels bereitgestellt hat.

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Online-Konfigurator: Wer sagt, dass OFML nicht emotional sein kann?

Qualität trotz Vielfalt. Die Verkaufslandschaft hat sich verändert und mir ihr die Kommunikation zwischen Vertrieb und Kunde. Gleichgeblieben ist dabei der Wunsch des Kunden, über Produkte möglichst schnell, kompakt und aktuell informiert zu werden, bevor er eine Kaufentscheidung trifft. Die Variantenvielfalt eines Produktes und mit ihr die Überlegung, wie sich diese am besten darstellen lässt, stellt eine Herausforderung dar, auf die der pCon.configurator Online zu antworten weiß. Beispiele wie Vitra und Palmberg zeigen bereits, wie das gesamte Produktportfolio auf smarte Art und Weise im Web dargeboten werden kann. Eine Auswahl an Highlights des Online-Konfigurators lesen Sie nachfolgend.

Wir denken visuell – der Online-Konfigurator auch. Nicht nur ein starkes, sondern zweifelsfrei eines der schönsten Argumente des Online-Konfigurators ist die hochwertige 3D-Darstellung der jeweiligen Konfiguration, welche on-demand erzeugt wird. Anders als bei rein textlichen Beschreibungen lässt eine Produktabbildung binnen weniger Sekunden erkennen, um was für ein Produkt mit welchen Eigen­schaften es sich handelt. Und das international verständlich.

Immer wieder rücken dabei Themen wie Art und Qualität der Darstellung in den Fokus – schließlich gilt es zu vermeiden, dass durch schlechte Bilder negative Rückschlüsse auf das Produkt gezogen werden. Vor diesem Hintergrund wird stetig an der Verbesserung der Darstellungsqualität gefeilt: neueste Entwicklungen resultieren in einem Algorithmus zur Berechnung weicher Schatten, ermöglichen das Zoomen aufs Detail und erlauben die Betrachtung der Konfiguration aus allen denkbaren Perspektiven. Auf diese Weise kann jede Variante überzeugen.

Welche Ergebnisse im Online-Konfigurator mit guten OFML-Daten erzeugt werden können, zeigt das obige Beispiel von Haworth.

Lösungen liefern leicht gemacht. Aus technischer Sicht unterstützt der Online-Konfigurator nicht nur die Konfiguration von Einzelartikeln, sondern erlaubt auch das Konfigurieren von Settings. Vorreiter dieser Idee ist Bene, ein Unternehmen, welches schon des Öfteren gezeigt hat, wie aufgeschlossen es gegenüber Innovationen und wie professionell es im Vertrieb ist (siehe Artikel zur intelligenten Produkt­präsentation).

Schon seit längerem wird in der Büromöbelbranche nicht mehr von einzelnen Produkten gesprochen, sondern vielmehr auf Lösungen fokussiert. Der Verkauf von Artikeln ist nicht selten die Antwort auf eine konkrete Problemstellung, welche durch fachmännische Beratung begleitet wird. Diesem Gedanken folgt die Idee der Konfiguration von Typicals, aus denen im Nu eine komplette Lösung wird. Der Weg zu einem professionellen Ergebnis ist einfach: Grundtyp auswählen, konfigurieren und Details bestimmen. Der Mehrwert ist beachtlich: Anwender können ohne tiefgreifende Kenntnisse und auch wesentlich schneller als auf Basis von Einzelartikeln komplexe Kombinationen fehlerfrei konfigurieren. Aus der Praxis für die Praxis – so lernt der Online-Konfigurator.

Grundtyp auswählen, konfigurieren, Details bestimmen. Mit der Konfiguration von Settings entsteht in kurzer Zeit eine Komplettlösung.
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Innovative Interaktionskonzepte bereichern bewährten OFML-Standard

Technik entwickelt sich kontinuierlich weiter und mit ihr steigen die Erwartungen der Nutzer an Bedienkonzepte und Geschwindigkeit. Das bedeutet jedoch nicht, dass Bewährtes verworfen wird. Das bedeutet vielmehr, dass bekannte Konzepte erweitert und verbessert werden, um den veränderten Nutzererwartungen gerecht zu werden und ein positives Nutzererlebnis zu schaffen.

OFML wird interaktiv. Auch der bewährte Datenstandard OFML wird kontinuierlich auf den Prüfstand gestellt und verbessert. Eine dieser Entwicklungen betrifft Konfigurationskonzepte, durch welche sich Interaktionen mit verplanten Tischen, Stühlen, Schränken und Teppichen deutlich intuitiver gestalten. Schon mit dem pCon.planner 6.6 konnten so Freiheitsgrade wie Drehungen und Verschiebungen dargestellt werden. Mit dem kürzlich erschienen pCon.planner 6.7 wurden die Interaktionsmöglichkeiten nochmals erweitert:

[1] Eigenschaften von verplanten Objekten können nun interaktiv per Maus verändert werden und bedürfen nicht mehr zwingend der Eingabe verschiedener Werte im Eigenschaften-Editor. Im Gegensatz zum bisher üblichen Konzept erfolgt bei diesem Ansatz die Konfiguration interaktiv im Planungsbereich, die kaufmännischen Merkmale werden automatisch gesetzt. So ist es zum Beispiel möglich, die Größe eines Tisches durch Ziehen mit der Maus, innerhalb der vorgegebenen Rasterweiten, zu verändern.

Dimensionen interaktiv im Planungsbereich verändern: Durch Ziehen der Interaktoren kann die Größe des Tisches angepasst werden, die kaufmännischen Merkmale werden automatisch neu gesetzt.

[2] Anbauteile und Zubehörartikel können mittels grafischer Interaktoren angefügt und entfernt werden. Per Klick auf eine solche Grafik kann ein Schreibtisch so zum Beispiel um Sichtrückwand oder CPU-Halter ergänzt werden. Auch auf die Möglichkeit der Änderung von Eigenschaften eher unscheinbarer Zubehörteile kann dank der Interaktoren aufmerksam gemacht werden.

Per Klick auf einen individuell definierbaren Interaktor können Möbelstücke im Planungsbereich um Zubehörteile ergänzt werden.

[3] Gleichermaßen ist es möglich einem Interaktor eine Aktion zuzuweisen. Mit einer einfachen Mausbewegung werden so Schubladen und Schranktüren geöffnet, Stühle in der Höhe verstellt und Bildschirmarme geschwenkt und gedreht. Sonst verborgene Eigenschaften, die doch ein Produkt ausmachen und den Kaufprozess entscheidend beeinflussen, können so auf eindrucksvolle Weise präsentiert werden. Die grafische Kennzeichnung all dieser Interaktionen können Hersteller und Datenanleger individuell festlegen.

Die Innovation für mein Unternehmen nutzen. Um von den neuen Möglichkeiten Gebrauch machen zu können, müssen die Interaktionsmöglichkeiten in den OFML-Daten hinterlegt werden. Ab der Version 2.10 des pCon.creators können die entsprechenden Informationen in den Daten angelegt oder ergänzt werden.

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IFC-Import – Zusammenarbeit mit Architekten noch effizienter

Professionelle Planer arbeiten oftmals mit standardisierten, aber sehr komplexen Formaten, um sich mit Experten verschiedener Fachbereiche leichter austauschen zu können. Für diejenigen, die nicht über eine Software mit entsprechenden Importmöglichkeiten für Industriestandards verfügen, wird die Weiterverarbeitung der Planungen dann zu einer großen Herausforderung.

Ein solches Format ist z.B. IFC (Industry Foundation Classes), ein offener Standard, der vorwiegend im Architektur- und Bauwesen zur digitalen Beschreibung von Gebäudemodellen verwendet wird (Stichwort BIM: Building Information Model). Viele der etablierten Architektur-CAD-Systeme unterstützen den Im- und Export dieses Formates, darunter auch Revit, ARCHICAD und AutoCAD Architecture.

Um Planungen dieses Formates weiterverarbeiten zu können, unterstützt nun auch der pCon.planner 6.7 PRO das Laden und Importieren des IFC-Formates und schlägt somit Brücken zu einer ganzen Reihe relevanter CAD-Systeme. Komplexe 3D-Planungsdaten können inklusive ihrer Bauelemente und beschreibenden Attribute importiert und bearbeitet werden. Die Implementierung der IFC-Schnittstelle ist nicht nur eine der technischen Innovationen des pCon.planners, sondern gestaltet die Zusammenarbeit mit professionellen Planern noch ein Stück effizienter.

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Set-Artikel – Komplexität wird übersichtlich

Konfigurierbare Produkte sind im Allgemeinen durch hohe Komplexität und Variantenvielfalt geprägt. In zunehmendem Maße werden statt einzelner Produkte Lösungen realisiert, die sich aus einer Vielzahl von Einzelartikeln zusammensetzen. In der Folge entstehen sehr umfangreiche und unübersichtliche Artikellisten und Angebote.

Mit Set-Artikeln bietet der pCon.planner 6.7 PRO eine neue Möglichkeit, die Artikel einer Planung kaufmännisch zu strukturieren. Das Erstellen und Verwalten solcher Sets erfolgt direkt in der Planung und ist jederzeit visuell nachvollziehbar. Je nach Wunsch können beliebig viele Artikel zu einem Set zusammengefasst werden.

Im Angebotsformular wird ein solches Set übersichtlich als Einzelposition aufgeführt. Es kann mit individuellen Beschreibungstexten versehen werden und zeigt darüber hinaus den summierten Preis der Einzelartikel an. Da das Set-Konzept des pCon.planners kompatibel zu dem des pCon.baskets ist, kann nach Aufruf der Artikelliste direkt mit den basket-kompatiblen Set-Artikeln in der kaufmännischen Anwendung weiter gearbeitet werden. Die während des Planungsprozesses vorgenommene kauf­männische Strukturierung sorgt somit nicht nur für Übersichtlichkeit, sondern verringert den Aufwand zur Nachbearbeitung erheblich.

Visuelle Darstellung eines Sets innerhalb des pCon.planners: eine Arbeitsplatzkombination mit drei Einzelartikeln.

Details zu Funktionen, Merkmalen und Bearbeitungsmöglichkeiten von Sets sowie Hinweise zu weiteren Neuerungen im pCon.planner 6.7 können Sie hier nachlesen.

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