Die Möbelbranche in Chile – Erfahrungen eines Auswanderers

Habt ihr gewusst, dass sich in Chile Architekturbüros manchmal nur für ein einziges Projekt gründen und danach wieder jeder seiner Wege geht? Nein? Wir bis vor kurzem auch nicht. Woher wir das wissen? Unser lieber Kollege Rainer hat uns davon berichtet.
Die Möbelbranche in Chile – Erfahrungen eines Auswanderers
Vor einem Jahr hat er der Liebe wegen Deutschland den Rücken gekehrt und auf einem anderen Kontinent, in einer anderen Kultur mit einer fremden Sprache ein neues Leben begonnen. Bei 25° C und Sonne ist er in Chile angekommen – und er hat pCon mitgenommen. Jetzt, zwölf Monate später, hat er uns von seinen Eindrücken berichtet. Besonders interessant fanden wir, dass es in Chile keine großen Markenhersteller wie in Deutschland und dementsprechend auch keine Fachhändler gibt. Die Kunden mögen es lieber individuell. Auch ist bemerkenswert, dass keine Trennung zwischen Büro- und Wohnmöbelbereich existiert. Wichtig ist hier vor allem, dass die Wohn- und Arbeitsräume den eigenen Vorstellungen entsprechen und, dass man keine Möbel „von der Stange“ möchte.
Möbelfirmen, so sagt Rainer, sind in Chile eher Tischlereien, die ihre Waren direkt verkaufen und auch Projekte selbst realisieren.
Die Möbelbranche in Chile – Erfahrungen eines Auswanderers
Bild über: Yatzer

Ein eigener Berufszweig in dem südamerikanischen Land ist der des Dekorateurs. Er fertigt Kleinmöbel und Dekorationsgegenstände und stattet ganze Wohnungen, Büros und Geschäfte aus.
Innenarchitekten arbeiten in Chile genauso wie hier – sie kümmern sich unter anderem um die Planung, Beschaffung und den Aufbau von Möbeln. Häufig arbeiten sie direkt mit ausländischen Möbelherstellern zusammen.

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2 Antworten auf Die Möbelbranche in Chile – Erfahrungen eines Auswanderers

  1. 4. November 2011 um 23:54 Rainer sagt:

    Noch eine kleine Anmerkung:
    Es ist im Beitrag nicht explizit erwähnt – aber selbstverständlich gibt es auch hier in Chile die industrielle Möbelproduktion, die ebenso modern wie in Europa ist. Anders sind große Büroausstattungen auch kaum machbar. Aber Anzahl und Größe dieser Hersteller unterscheidet sich halt deutlich von dem, was wir aus Deutschland kennen. Das nur der Vollständigkeit halber …
    Grüße von der Südhalbkugel,
    Rainer

    • 7. November 2011 um 12:17 Micha sagt:

      Danke für die Zusatzinfo Rainer.
      Gruß zurück.

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